2021-10-23
Ich muss jetzt eh los, weil mein Leben ist fremdbestimmt von einem Fahrplan.
Da gibt es sogar eine Lokomotive und das ist eine der erstaunlichsten Unterhaltungsmachwerke der letzten 500 Jahre, meiner Meinung nach.
Und wenn wir nichts auf dieser Erde hinterlassen, als ein paar verlassene Atomkraftwerke, wenn wir alle untergegangen sind, dann ist unser einziges Erbe als Menschheit, dass einige Enten in London sagen, einige Maskstags rumlaufen mit you bloody fool, you bloody fool.
Wir wollen auch gerne so sein.
Und erst dadurch werden die Menschen überhaupt erst wieder entdeckt, dass es mal eine Menschheitszivilisation gab.
Genießt euren restlichen Sommer und passt auf, especially when the Moths Attack.
Durch unsere Musical-Folge war es uns möglich, zu erscheinen zur Wiederaufnahme.
Wir wurden eingeladen und ich als jemand, der natürlich auch im Ruhrgebiet aufgewachsen ist und dadurch auch mit dem Styler Express aufgewachsen ist, war das für mich ein Stück weit auch Heimkommen.
Und es war auf jeden Fall interessant, weil, um die Story ganz kurz zusammenzufassen, unser Protagonist ist eine Dampflok.
Und natürlich seht ihr da schon vielleicht die Problematik, dass die Dampflok eine veraltete Technologie ist.
Und stellt dann die Züge vor, die es besitzt.
Und man sich sagt, okay, unser Protagonist ist die veraltetste Technologie, die sogar aktiv als moralisch verwerflicht vom Musical selbst dargestellt wird.
Die veraltete Technologie hat eigentlich in der Geschichte her eigentlich eine der jüngsten Charaktere.
Wie gesagt, die Kinder kriegen fucking Fistbombs und Highfives von den Darstellern, die um die herumfahren und haben den besten Tag des Lebens.
Das ist viel besser, als das Stück anzuschauen.
Noch besser ist, dir zuzugucken, wie du das Stück hast.
Erwachsene, die es zum ersten Mal sehen, zuzugucken ist das Beste.
Und für alle, die es nicht wissen und sich fragen, wie geht denn dieses Stück aus?
Das Ding ist ja, ich bin mit dem alten Star Express groß geworden.
Aber es ist sein ältestes Spielzeug.
Also im Prinzip war der ganze Abend ein crazy, what the fuck is happening?
Oh fuck, hier treten wir auf.
Und wir haben keine 100 Lichter und Rollschuhe dabei, sondern wir sind Steffi und Flori, die auf der Bühne stehen mit diesen weirden Bahnen überall.
Ich finde es sehr gut, wenn wir sehr viele Fahrräder hätten.
Und jetzt kommt wieder alles zurück.
Und zwar, ganz fantastisch, habe ich ein paar Wunder geschickt bekommen.
Sie sind aber nicht mehr in meinem Besitz.
Okay, also das finde ich schon ein besseres Wunder.
Ich stülpe mir die Gewichte selber auf die Stange, um dann einmal hochzuheben und dann sagen, jetzt gehe ich ins Bett.
Ich dachte eher an Problem Jonglage.
Aber du wolltest die Jongleur werden.
Die hat man nur einfach Jonglierbälle zugeworfen.
Und bist auf dem Einrad auch.
Ist ja die Frage, ob wenn Menschen auf anderen Planeten irgendwann leben, mit anderen Schwerkraftverhältnissen, ob dann die Kunst des Jonglierens entweder komplett aufblüht, stell dir vor, Jonglage mit ein Drittel der Schwerkraft auf der Erde, oder es einfach zu einer Farce wird.
Weil jeder jonglieren kann, wenn die Schwerkraft nicht so stark ist.
Also wenn man dann auf dem Mond üben kann, so als Trainingscamp, Journalistrainingscamp.
Das ist auch nicht schlecht, genau.
Dass man sagt so, du willst wirklich auf dem Saturn jonglieren, dann musst du erst mal Venus, Mond und Pluto anfangen.
Und dann geht's los, dann geht's auf dem Saturn.
Mond ist erstmal entspannt, da kann man schön anfangen zu trainieren.
Langsam fallen sie hoch, fliegen sie wieder runter.
Genau, du hast dann auch auf deinem Jonglieranzug dann so diese Abzeichen.
Mondabzeichen habe ich gemacht, Venus-Abzeichnungen habe ich gemacht, Saturn fehlt mir noch.
Vielleicht auch ein weirdes Comeback des Sailor Moon-Franchises, die dann alle hier jonglieren können halt einfach.
Aber wo ja von einem Fußballspiel die Idee war.
Ich habe letztens mir sogar den Aufwand gemacht, mal eine Folge Thomas the Tank Engine anzuschauen, weil ich mir wirklich nicht verstehen konnte, wie eine Folge aussieht, weil die ja immer auch auf Gleisen sind.
Und interessante Figur, wie die Menschheit sich darstellt in den Zügen, die er einerseits Schöpfer, aber auch Gängelmeister ist.
Weil ist ja egal, er will nicht mehr fahren.
Also du bestrafst ihn nicht mit dem Gegenteil, sondern gibst ihm noch mehr, damit er sieht, dass das, was er will, weil ihm damit zu bestrafen, was er will, tut ja viel mehr weh, als mit dem, was er nicht will.
Da unten an der Reinhardbrücke oder was?
Diese Gefahr, dass deine Waffe dich verraten kann mit dem Klappern und Klingeln Das macht es auch nochmal spannend.
Kugeln sind mein Niedergang in jeder Form!
Ich glaube, zum einen ist es so ein Ding, sich quasi auch dem Auge etwas auszusetzen, was es so nicht gibt mehr, was kein anderer jemals gewitness hat.
Ich will alle Jar Jar Binks oder ich will alle Klick-DVDs haben.
Ich will alle DVDs von diesem einen Film haben.
Ich glaube, das sind zwei unterschiedliche Arten von Sammlern.
Ja genau, weil es muss ein Muscle geben und es muss auch irgendwann so Anime-Fights geben.
Es gibt also eine Ente da draußen, die hat von Menschen das Mating Display gelernt, also das Balzverhalten und hat jetzt menschliche Sprache so oft gehört anscheinend, dass sie gelernt hat, es zu reproduzieren mit ihrem Musk-Duck-Schnabel und jetzt in der Balz tatsächlich menschliche Sprache benutzt.
Und zwar sagt oder wurde gehört, dass diese Ente während ihres Balz-Verhaltens gesagt haben soll, you bloody fool!
You bloody fool ist das, was diese Musk-Duck-Ente sich von Menschen abgeschorten.
Wenn das kein Wunder ist, weiß ich es auch nicht.
Es klappt anscheinend für einige Muskducks.
Es gibt ja schon lange in Pickup-Artist-Kreisen die Strategie des Nagging, also jemanden so leicht zu beleidigen, Was ja mit You Bloody Fool jetzt mittlerweile biologisch bestätigt wurde, dass das anscheinend ein sinnvolles Verhalten ist.
Ja gut, dann muss man auch irgendwie, du misst gerade mit zweierlei Marken.
Da sagt man Vachement, da sagt man Kuh-mäßig statt Saumäßig.
Ähnliches Wort, aber man hat sich dazu entschieden, dass es nicht saukool ist, sondern Kuh-cool ist im Französischen.
Aber, was wir auch bekommen haben...
Hört uns doch irgendwer Was ist Aber das streicht auch ein bisschen meine Theorie Dass Deutschland kein Wunderland ist Hier ist alles so durchgerechnet Durchkalkuliert, durchpragmatisiert Hier ist wenig Platz mehr für Wunder Es gibt aber einen Ort in Deutschland für Wunder Das Kernwasser Wunder Ja Kalkar Da erzähle ich ihr jede Woche von Da hat uns nämlich Ellen geschrieben Und Ellen ist niemand Geringeres als Kerni.
Das Maskottchen des Wunderland, des Kernwasser Wunderlandes Kalkar.
Ja, davon habe ich ja gesprochen.
Und sie schreibt, das ist auf jeden Fall nicht zu empfehlen.
Als Maskottchen arbeiten kann ich ihr nicht empfehlen.
Man schwitzt sich bei 30 Grad im Sommer zu Tode und der Kopf ist einfach super schwer.
Und das Schlimmste daran ist, wie die anderen Menschen darum dich behandeln.
Und aber auch interessant fand ich, anscheinend hat Kerny auch noch eine Frau.
Und für sie hatten wir auch ein Kostüm.
Das wurde dann immer ausgepackt, wenn Kerny zu doll gestunken hat.
Also diese Glamour-Welt der Maskottchen wird hier relativ gut entzaubert von Ellen.
Ja, Moment, aber das ist jetzt für mich ein Wunder.
Das ist mein persönliches Wunder heute.
Weil ich habe das Kernwasserwunder geliebt.
Die haben es dann nicht mehr ausgehalten.
Vor allem, wer hat diese Entscheidung getroffen?
Und ich habe auch selber die Erfahrung gemacht, dass überraschenderweise, finde ich, ist Geruch der Sinneseindruck, der einen am meisten kriegen kann, gegen den man nichts machen kann.
Und ich habe wirklich Experimente gemacht.
Und dann hat sie noch geschrieben, dass sie uns ein kleines Urlaubsgedicht hat.
Ich habe nämlich nicht so viel Angst vor Arbeit per se.
Muslimische Gebetsrufe, das ständige Hupen des Busses, getreu dem Motto, wer hupt hat recht, oder das Stimmgewirr des Marktes, holen einem beim entspannten Trinken einer Ananas-Wanta auf der Dachtarisse schnell ein und lenken von dem eigentlichen schönen Blick auf den Horizont ab.